Samstag, 4. März 2017

Der Koh-i-Noor - Blogtour zu Carmen Gerstenbergers "Supernatural Retirement"



Herzlich willkommen zu Tag 6 der Blogtour zu Carmen Gerstenbergers "Supernatural Retirement". Nachdem ihr gestern spannende Informationen und Details zum Thema "Magie" bei Sarah bekommen habt, werde ich euch heute mehr über den Koh-i-Noor verraten.

Koh-i-Noor (Getty Images) auf BBC gefunden
Viele fragen sich jetzt sicher, was ist der Koh-i-Noor? Das wundert mich nicht, denn ich wusste es auch nicht. Das erste Mal bin ich ihm durch Carmen Gerstenbergers Geschichte "Supernatural Retirement" begegnet.

Auf ihrer Suche nach dem "Castle-Killer" stolpern die drei ungewöhnlichen Freunde Archibald (Werwolf), Belial (liebestoller Höllenfürst) und Vlad (depressiver Ex-Vampir-Fürst) über den geheimnisumwobenen Diamanten, der zu den britischen Kronjuwelen gehört und im Tower ausgestellt wird. Im Fantasyroman geht es darum zu klären, ob das Juwel, das sie gefunden haben oder jenes im Tower das Original ist. Dabei erleben sie natürlich einige aufregende, gefährliche aber auch äußerst lustige Situationen, auf die ich nicht genauer eingehen möchte, da ich euch zu sehr spoilern würde.

Dennoch möchte ich euch heute ein paar Dinge über diesen ganz besonderen Edelstein erzählen, denn seine Geschichte ist überaus interessant.

Queen Marys Crown / Wikipedia

Um den Koh-i-Noor, was übersetzt "Berg des Lichts" bedeutet, ranken sich viele Legenden. Der
älteste Mythos, ein Sanskrit-Epos, das ein großes Juwel beschreibt, ist sogar sage und schreibe 5000 Jahre alt. Es wird auch erzählt, das sich die Hindu-Götter um ein großes Juwel zankten, allerdings ist nicht nachvollziehbar, dass es sich dabei um den Koh-i-Noor handelt.

Dennoch hat das Juwel eine ganz außergewöhnliche Geschichte:
Der Stein wurde erstmals 1304 erwähnt, als ihn der Sultan Ala ud-Din Khalji dem Khan von Malwa (Afghanistan) entwendete. Anschließend schmückte der Stein das Auge des Pfauen im damals weltberühmten prachtvollen Pfauenthron in Delhi. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Diamant etliche Male seinen Besitzer, vornehmlich Perser, Inder und Afghanen. Bei der Eroberung Delhis 1739 fiel er in die Hände von Nadir Schah von Persien. Die Legende erzählt, dass eine Haremsdame dem Eroberer verriet, dass der Diamant im Turban des Moguls versteckt war. Daraufhin schlug der Schah dem Mogul bei einer Feier vor, Turbane zu tauschen. Diese Geste wurde als Symbol ewiger Freundschaft und Brüderlichkeit gewertet und eine Ablehnung wäre einem Affront gleichgekommen. Als der Schah den Diamanten aus dem Stoff wickelte, soll er vor Freude Koh-i-Noor gerufen haben.

1747 wurde der persische Schah ermordet und der Koh-i-Noor wanderte in die Schatzkammer von Punjab. Als der Staat 1849 von Britisch-Indien annektiert wurde, ging das Kleinod als Entschädigung für die Sikh-Kriege in den Besitz der Britischen Ostindien-Kompanie über.

1850 wurde der Stein der britischen Königin Victoria zum 250. Gründungsjubiläum der Britischen Ostindien-Kompanie überreicht. Königin Victoria ließ den Koh-i-Noor neu schleifen, nachdem Verwunderung über sein mangelndes Feuer laut wurde. So wurde der vormals 186-karätige Diamant auf seine heutige Größe von 108,93 Karat (21,786 g) gebracht.

Zur Krönung von Königin Mary 1911 wurde der Koh-i-Noor als zentraler Stein der Krone verwendet und schließlich 1937 in die Krone von Königin Elizabeth, der späteren Königinmutter, übernommen. (Quelle: Wikipedia)


Quelle: hrp.org.uk
Heute kann er zusammen mit vielen anderen Schätzen im Tower von London als Teil der Kronjuwelen besichtigt werden.

Allerdings forderten Pakistan, Afghanistan und der Iran schon einige Male den wertvollen Stein zurück. Im März vergangenen Jahres wurde ein solcher Antrag vom obersten Gerichtshof Indiens geprüft und nachdem festgestellt wurde, dass der Stein freiwillig an die damalige Königin Victoria als Geschenk überreicht wurde, erklärte man den Streit vorerst für beendet.
Dennoch will Indien versuchen, den Koh-i-Noor auf freundschaftliche Weise zurückzubekommen.

Der Koh-i-Noor ist etwas ganz besonderes und auch in der Geschichte von Carmen Gerstenberger wird dies deutlich. Ihr solltet das Buch unbedingt lesen und selbst herausfinden, welchem Mythos Archibald und seine Freunde hinterherjagen.

Neugierig? Auf BBC gibt es noch einen Beitrag, in dem ihr sechs Mythen des Koh-i-Noors findet. Schaut doch mal rein.



Natürlich gibt es auch bei dieser Tour wieder was Tolles zu gewinnen.
Jeden Tag könnt ihr durch die Beantwortung der jeweiligen Tagesfrage ein Los sammeln und damit eure Chance auf den Gewinn am Ende zu erhöhen.

Zu gewinnen gibt es
1 x 1 signiertes Print von "Supernatural Retirement"


Ich möchte von euch gerne wissen:


Was denkt ihr? Ist der Koh-i-Noor rechtmäßig im Besitz der königlichen Familie oder sollte das britische Königshaus den Stein an seinen Besitzer herausgeben? Und wer wäre das eurer Meinung nach?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 5.3.2017 um 23:59 Uhr.

Damit ihr auch keinen der einzelnen Blogtourtage verpasst, hier noch mal der Blogtourfahrplan:

Tag 1: Carmen Gerstenberger und ihr Buch "Supernatural Retirement" bei Yvonne
Tag 2: Stonehenge (die Mythen) bei Annika
Tag 3: Altersheim für Übernatürliche bei Annette
Tag 4: Die verschiedenen Bewohner bei Marion
Tag 5: Magie bei Sarah
Tag 6: Der Koh-i-Noor bei uns
Tag 7: Die Druiden bei Marion
Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs


Kommentare:

  1. Hallo,
    schwierig zu sagen, wem der Stein jetzt wirklich gehört, da er ja sehr oft den Besitzer gewechselt hat, aber ich denke, er sollte bei der Königin bleiben. Der Stein wurde ihr geschenkt, also gehört er ihr.

    Liebe Grüße
    Natascha

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  2. Hallo ^^

    Hmm da es ja geprüft worden ist vom Gericht,dass der Stein freiwillig an die Königin verschenkt worden ist,gehört er rechtmäßig ihr oder ihren Erben eben.
    In Filmen kam der Koh-i-Noor schon vor als Beute von Dieben.Es ist ein wunderschöner Stein.^^Ich wünsche euch ein schönes Wochenende^^

    Liebe Grüße Fatma

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  3. Hallo,
    dieser Stein hat in der Tat einen langen Weg zurückgelegt. Letztendlich ging es dabei immer um Macht und Gier, der Stärkere siegt. In der heutigen Zeit besinnt man sich, glaub ich eher für seine Geschichte und wird für die Nachwelt ausgestellt und jeder, der es möchte, kann ihn besichtigen. Ich finde, er soll bleiben, wo er ist, denn geschenkt ist geschenkt.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

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  4. Hallo Martina,

    wow, was für eine interessante Geschichte. Ich höre zum ersten Mal davon, aber da der Stein offiziell und auf legalem Wege an das britische Königshaus ging, denke ich schon, dass sie die rechtmäßigen Besitzer sind.

    Liebe Grüße,
    Moni

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  5. Hallöchen!!!

    Erst einmal Danke für den Infomativen Beitrag und ich würde sagen der Königin, da er ihr geschenkt wurde.

    Liebe Grüßle Susanne

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  6. Ich würde sagen, es ist so rechtmäßig.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. huhu

    da der stein ja zum jubileum überreicht wurde und es dann in der familie weiter gegeben wurde ist alles rechtens

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  8. Das dies zu einem Anlass überreicht wurde ist es eigentlich auch so gesehen ihres und kein änderer hätte Anspruch darauf.
    LG Jenny

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  9. Huhu,
    Lol woher soll ich das wissen, wenn die nicht mal alle wissen, wohin das Ding gehört. Ich würde einfach sagen sollen in England lassen, bei den Kronjuwelen ist er sehr gut aufgehoben.
    Und da der Stein ja ganz offiziell an Viktoria ging, alles gut.

    Liebe Grüße Ute

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  10. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. Der Stein hat wirklich eine lange Reise hinter sich.
    Meiner Meinung nach ist der Stein im rechtmäßigen Besitz der britischen Königsfamilie, da er als Geschenk und somit freiwillig überreicht wurde.
    Liebe Grüße
    Isabell

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  11. Hey,
    danke für deinen tollen Beitrag!
    Der Stein hat ja wirklich eine beeindruckende Geschichte bei den Stationen, die er schon mitgemacht hat!
    Ich bin auch der Meinung, dass der Stein rechtmäßig dort hin gehört, wo er jetzt ist. Ein Geschenk ist ein Geschenk und dabei bleibt es :)
    Liebe Grüße
    Ann-Sophie

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  12. Hallo,

    ich glaube auch, dass er dem Königshaus gehört, da er ja freiwillig geschenkt wurde...

    LG

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