Freitag, 30. September 2016

Morlâs Date oder das Samusen interruptus










Ich begrüße euch recht herzlich an unserem fünften Tag zur "Farbsehersaga"-Blogtour von Greg Walters. Gestern habt ihr bei der lieben Teja alles über das Thema Sternball erfahren dürfen. Heute möchte ich euch einen ganz privaten Einblick hinter die Kulissen geben und euch auf ein Date mit Morlâ, meinem Lieblingszwerg, entführen. Reist mit Fenna Lakindottir auf die Âlaburg und entdeckt eine neue Welt. Viel Spaß beim Lesen der FanFiction! Wenn euch die Geschichte gefällt, lasst uns einen kurzen Kommentar da, wir freuen uns drüber!

Ich, Morlâ und die Samusen - oder das Samusen interruptus

Irgendwie war mir schon immer klar, dass ich anders bin. Ich, Hilda  hatte immer das seltsame Gefühl in meinem Leben Fehl am Platz zu sein. Genau kann ich es gar nicht beschreiben, aber tief in mir verbarg sich ein Geheimnis, das ich erst zu meinem 18. Geburtstag entdecken und das alles verändern sollte. Meine Mutter brachte mich kurz darauf zur Âlaburg, der Universität für Begabte auf Razuklan, wo ich studieren und die Kontrolle über meine magischen Fähigkeiten  erlernen sollte. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass dies mein altes Leben ziemlich auf den Kopf gestellt hat und aus dem Grund möchte ich euch auf ein ganz besonderes Abenteuer mitnehmen. Los geht's!


Das Kennenlernen


Langsam erwachte das Weiße Haus. Da ich bereits fertig gerichtet war, ging ich in den Gemeinschaftsraum und studierte die Stundenpläne aller Bewohner. Ich konnte es noch immer nicht fassen, dass mich das Tor Lekan wirklich eingelassen hatte und ich nun ein Student der Âlaburg war. Doch der Stundenplan mit meinem kleinen Bild darauf, bewies mir das Gegenteil. Während ich die Wand vor mir betrachtete, fiel mein Blick auf Morlâs Semesterplan. Sofort musste ich schmunzeln und an unsere erste Begegnung vor ein paar Tagen denken...

Ich kam gerade aus dem Büro von Großmagistra Tejal, als mich der stellvertretende Hausvorsteher des Weißen Hauses freudestrahlend begrüßte. So ganz konnte ich mir seine Euphorie nicht erklären, doch als er von der Direktorin erfuhr, dass ich in Zimmer Nummer Fünf einziehen würde, raste seine Laune in den Keller und ein zerknirschter Zwerg begleitete mich in den Wehrturm, wo er  mich meiner neuen Mitbewohnerin überließ.
Wiedergesehen hab ich den Zwerg dann am Abend im Gemeinschaftsraum. Auch viele andere Bewohner des Weißen Hauses waren bereits aus den Semesterferien zurückgekehrt, sodass ich viele neue Gesichter vorgestellt bekam und mir der Kopf vorlauter Namen nur so schwirrte. Morlâ, dessen Laune wieder deutlich besser war, hatte sich persönlich  meiner angenommen und führte mich herum. Immer wieder musste ich mir ein Grinsen verkneifen, wenn ich die seltsame Haarpracht meines Begleiters verstohlen musterte. Selbst als Halbzwergin konnte ich den etwas seltsam anmutenden zwergischen Frisuren  nichts abgewinnen und hoffte inständig, dass sich dieser Trend nicht auf der Âlaburg verbreitete. Die Stimmung war ausgelassen und ich lachte sehr viel, denn Morlâ sprühte geradezu vor Witz und Charme. Als ich zum Ende des Abends hin auf dem Weg in mein Zimmer war, nahm er mich kurz beiseite und starrte für einige endlose Sekunden auf seine Füße. Gerade als ich mich aus der unangenehmen Situation rausreden wollte, räusperte er sich und schaute mir tief in die Augen. "Hey, ich fand den Abend echt toll. Und da du ihn mit mir verbracht hast, bin ich mir sicher, dass du ihn genauso gut fandest", witzelte er, um seine Nervosität zu überspielen. Lediglich ein Lächeln huschte über mein Gesicht, als er fortfuhr: "Hmmm, also, ich finde, wir sollten das ganze unbedingt wiederholen. Vielleicht in einer etwas kleineren Runde. Im Prinzip mein ich damit nur dich und....mich." Erwartungsvoll blickte er mir in die Augen. Ich ließ ihn einen kleinen Moment zappeln, bevor ich ihm antwortete: "So, meinst du? Ich weiß nicht so recht..." Kurz dachte ich, er würde sofort auf dem Absatz kehrt machen, daher fügte ich schnell hinzu: "Nur ein Scherz! Klar, gerne. Schlag was vor, und ich bin dabei." Seine Miene erhellte sich sofort und strahlend meinte er: "Klasse. Wie wäre es mit morgen Abend? Das ist unser letzter Ferientag und ich hab da so eine Idee, wie wir ihn zu etwas Besonderem machen können, bevor uns der Unialltag die Stimmung versaut. Ich hol dich um Sieben ab. Gute Nacht!" Ohne meine Antwort abzuwarten, eilte er Richtung Zimmer Nummer 1 davon und ließ mich stehen. Er hatte wohl Angst, ich könnte doch noch Nein sagen. Kichernd schlich ich mich in mein Zimmer, um meine Mitbewohnerin nicht zu wecken und war kaum in meinem Bett angekommen, als ich auch schon in einen tiefen, traumlosen Schlaf eintauchte.

Am nächsten Tag hatte ich das Gefühl, dass die Uhr stehen geblieben wäre. Zäh wie Kaugummi floss die Zeit dahin und meine Aufregung stieg stetig. Immer wieder kontrollierte ich mein Outfit, nestelte an meiner Frisur und glättete meinen Rock, der jedes Mal eine blöde Falte bekam, wenn ich mich auf mein Bett setzte. Ob es Morlâ wohl auch so erging? Er war wirklich ein netter Zwerg und ich war gespannt, welche Überraschung er geplant hatte. Noch hatte ich nicht viel vom Campus sehen können und soweit ich wusste, durften wir das Gelände auch nicht verlassen. Meine Gedanken fuhren Achterbahn und ein flaues Gefühl breitete sich langsam in meinem Magen aus, als würden tausende Hummeln brummen. Endlich war es kurz vor Sieben und ich hielt es vor lauter Aufregung nicht mehr in meinem Zimmer aus. Also entschloss ich mich, in den Gemeinschaftsraum zu gehen und mir die restlichen Minuten Wartezeit dort zu vertreiben. Erwartungsvoll lehnte ich mich an einen der roten, abgegriffenen Sessel. Ich wagte es nicht mich hinzusetzen, denn ich hatte meinen Rock gerade wieder knitterfrei und wollte nicht riskieren, mir doch wieder eine Falte einzufangen. Ich war allein in dem großen, gemütlichen Raum, der gestern so voller Leben war.

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Der Geruch des nur noch schwach glimmenden Kaminfeuers stieg mir in die Nase und es fröstelte mich etwas. Es war eben inzwischen doch Herbst und langsam sollte ich mich daran gewöhnen, wieder etwas dickere Kleidung anzuziehen. Ich starrte auf die Uhr und erschrak, als ich sah, dass es bereits zehn Minuten nach Sieben war. Ein kurzer Anflug von Panik machte sich breit und ich wollte mich grade herumdrehen und zurück in mein Zimmer gehen, als ich leise Schritte vernahm. Wie angewurzelt hielt ich in meiner Bewegung inne und meine Atmung setzte für einen Moment aus. Ein leises "Hallo" ließ meine Starre schwinden und ich drehte mich zu ihm um. Er stand direkt hinter mir und mein Herz fing an heftig zu klopfen. Da standen wir nun und unsere Nervosität war fast greifbar in der Luft. Keiner wagte den ersten Schritt und so schien der peinliche Augenblick nie enden zu wollen - bis es krachte und die Tür von Zimmer Nummer 4 aus den Angeln flog. Ûlyėr stampfte wütend aus seinem Zimmer und lief knurrend an uns vorbei. "Mensch, was hat der Große denn bloß wieder?", meinte Morlâ mit einem schiefen Grinsen auf dem Gesicht und das Eis war gebrochen. Ich konnte nur mit den Schultern zucken, denn ich traute mich nicht auch nur irgendetwas gegen den riesigen Ork zu sagen, ich hatte schlichtweg zu viel Angst vor ihm. "Komm, lass uns gehen, wir sind schon etwas spät dran. Bin gespannt, was du zu meiner Überraschung sagst." Freudestrahlend zog er mich am Arm hinter sich her und mir war vor lauter Aufregung noch immer kein Wort über die Lippen gekommen. Scheinbar störte Morlâ das nicht, denn fröhlich plapperte er von seinen Erlebnissen in den Semesterferien und was er inzwischen für Fortschritte in Magie gemacht hatte. Als wir aus dem Wehrturm traten, ging die Sonne gerade am Horizont unter. Ich zog mein Jäckchen etwas enger um mich, denn es war wirklich frisch. Vielleicht hätte ich doch eher die Winterjacke anziehen sollen. Morlâ bemerkte mein leichtes Zittern und bot mir ganz Gentlemen-like seine Jacke an. Dankbar nahm ich sein Angebot an und entspannte mich langsam. "Wo gehen wir denn hin?", fragte ich ihn neugierig. "Wart ab, du wirst staunen. Das hast du noch nie gesehen. Wir müssen in die Gärten."

In den Gärten


Wir betraten die riesige Gartenanlage der Âlaburg mit den letzten Sonnenstrahlen und ich hatte Mühe etwas zu erkennen. Morlâ schien meine Gedanken lesen zu können, denn er ließ ein kleines, blaues Licht erscheinen, das uns den Weg erhellte. "Das ist ein Wehrlicht. Ziemlich coole Sache, was?", erklärte mir der Zwerg mit stolz geschwelter Brust, als er meinen faszinierten Blick sah. Wow, das ist also Magie und ich werde lernen sie anzuwenden. Meine Vorfreude auf die Zeit hier an der Universität wuchs mit jedem Augenblick mehr. Jetzt galt es allerdings meine Konzentration voll auf diesen Abend zu lenken. Der blaue Schein tauchte die nächtliche Gartenlandschaft in ein romantisches Licht. Die sommerliche Blütenpracht, die langsam die Spuren des Herbstes trug, war von glitzernden Tropfen überzogen und ich sog den Duft der Rosen tief ein.
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Was für ein schöner Ort, dachte ich und hörte meinem Begleiter nur mit halbem Ohr zu. Irgendwas von Jehal und das er sich auf die Stunden endlich freuen konnte, drang zu mir durch. Ich sollte ihm wohl zuhören, sonst würde der Abend in einer Katastrophe enden. " Entschuldige bitte Morlâ, ich habe dir gerade nicht wirklich zugehört. Mich hat der Anblick hier vollkommen umgehauen und der Duft der Blumen ist so intensiv. Das habe ich noch nie erlebt. Eine tolle Idee war das von dir, hier herzukommen." Ein breites Lächeln signalisierte mir, dass er nicht böse war. Im Gegenteil, es schien ihn zu freuen, dass mir die Gärten so gut gefallen. " Macht doch nix. Wart ab. Wenn du das hier schon gut findest, wird meine Überraschung wohl gelingen." Mit einem süffisanten Augenzwinkern nahm er meine Hand und führte mich tiefer in die Anlage hinein. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Unser Weg war gesäumt von den schönsten Blüten, die ich je gesehen hatte. Große Bäume luden im Sommer zum Verweilen in ihrem mächtigen Schatten ein.

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Und dann sah ich vor uns etwas, dass zunächst nicht so recht ins Bild dieses wunderschönen Gartens passen wollte. Chaos. Anders ließ sich das wirre Durcheinander von Blumen, Sträuchern, Unkraut und Bäumen nicht beschreiben. Ich schaute schockiert zu Morlâ, der zielsicher auf diese gärtnerische Unordnung zu hielt. Das ist nicht sein Ernst, schoss es mir durch den Kopf, hier gibt es doch so viel schönere Fleckchen zum Verweilen. Doch unbeirrt zog er mich weiter und wir betraten das überwucherte Stück Rasen. Immer tiefer bahnten wir uns einen Weg in das Sammelsurium aus Pflanzen und plötzlich  und mir stockte der Atem. "Na, was hab ich gesagt?", unterbricht Morlâ die Stille des Moments. "Wow", entfuhr es mir und ich konnte noch immer nicht fassen, was ich vor mir sah. Inmitten einer kleinen Lichtung lag eine große, karierte Picknickdecke, auf der ein geflochtener Korb mit lauter Köstlichkeiten und einer Flasche stand. Ringsherum waren in den Bäumen, Büschen und Sträuchern lauter kleine Lichter, die rotgelb leuchteten und diesen zauberhaften Ort in ein gemütliches Licht tauchten. Morlâ verbeugte sich kurz und murmelte ein paar Worte, die ich nicht verstehen konnte, aber es war mir auch egal. Ich war gefangen von dieser wundervollen Szenerie und drehte mich mehrmals um meine eigene Achse, um jedes Detail der Umgebung in mich aufzusaugen. Plötzlich erklang ein glockenhelles Lachen, das mir ein seliges Lächeln auf die Lippen zauberte. So etwas Schönes hatte ich noch nie gehört. Ich konnte nur nicht zuordnen, woher dieses Geräusch kam, doch blieb mir dazu auch keine Zeit mehr, denn Morlâ nahm mich erneut an der Hand und führte mich zur Decke. Gemeinsam ließen wir uns auf die weiche und einladend wirkende Sitzgelegenheit nieder und er bot mir etwas zu trinken an. "Was ist das?", wollte ich wissen, als er mir das Glas mit der seltsam riechenden Flüssigkeit reichte. "Ach das ist eine zwergische Spezialität. Probier einfach. Es schmeckt besser als es riecht. Vertrau mir." Wieder erklang das helle Lachen, doch diesmal konnte ich eine Spur Schadenfreude heraushören. Irritiert setzte ich dennoch an und nippte zuerst nur sehr vorsichtig. Wider Erwarten schmeckte das Gebräu doch recht passabel und so genehmigte ich mir einen etwas größeren Schluck. Meine Anspannung fiel nun vollends von mir ab und so knüpften wir schnell wieder am gestrigen Abend an und unterhielten uns angeregt über Gott und die Welt.

Das Samusen Interruptus


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"Wie hast du diese tolle Beleuchtung erschaffen? Ist das auch eine Form der Magie?", fragte ich ihn voller Erstaunen über die scheinbar schwebenden Lichter in den Bäumen. "Ja, das ist ein etwas schwierigerer Zauber, der schon eine ganze Menge Können abverlangt", prahlte er, als plötzlich allerlei Nüsse, Samen und Blätter auf uns zugeflogen kamen. Zielsicher trafen sie Morlâs gewöhnungsbedürftige Frisur und er duckte sich, in der Hoffnung den Wurfgeschossen zu entkommen. "Nein, nein...", setzte er, die Hände beschwichtigend in die Höhe hebend, an, "ich geb es ja zu. Das war ich nicht. Das ist keiner meiner Zauber. Ich wollte dich beeindrucken. Daher hab ich gelogen. Seid ihr jetzt zufrieden, ihr kleinen Plagegeister? Jetzt wo ihr mich bloßgestellt habt?" rief er wütend in Richtung der Bäume, aus denen endlich der Strom der fliegenden Geschosse abriss. Und da war es wieder: das Lachen, das mich sofort in seinen Bann zog. Eines der Lichter löste sich aus dem Strauch, in dem es den Abend über hing und flog auf uns zu. Es setzte sich auf Morlâs Schulter und erst jetzt erkannte ich, dass es gar kein Licht war, sondern eine kleine, rothaarige Fee, die vergnügt mit den kleinen Fingern durch seine Mähne wuschelte. "Na, kleiner Zwerg. Hast du dir wieder die Haare verunstaltet?", stichelte das magische Geschöpf. "Liebe Samuse, das ist die In-Frisur bei uns Zwergen. Ich verstehe nicht, was ihr daran auszusetzen habt", rechtfertigte er sich in gezwungen freundlichem Ton und versuchte dabei den kleinen Störenfried von der Zerstörung seiner Haarpracht abzuhalten. Ein amüsiertes Lachen ging durch die Blätter der Bäume und Sträucher, als weitere Lichtpunkte auf uns zuschwebten.
Samuse - eigene Darstellung
Fasziniert beobachtete ich die zarten Wesen und den Schabernack, den sie mit meinem Begleiter trieben. Mit flehendem Blick nuschelte er den Samusen zu, sie sollen doch bitte endlich wieder gehen und ihm den Abend nicht gänzlich ruinieren. Doch die Feen dachten gar nicht daran und spöttisches Gelächter ließ darauf schließen, dass sie seiner Bitte nicht nachkommen würden. Als mir ein Kichern entfuhr, zog ich die Aufmerksamkeit der rothaarigen Gartenbewohner auf mich und sie wechselten auf meine Schultern, meinen Kopf und zerzausten auch meine mühsam hochgesteckten Haare. "Na wen haben wir denn da? Hübsch, hübsch...." erklang es ein einem Chor aus hohen, glasklaren Stimmen. "Morlâ, soviel Geschmack hätten wir dir ja gar nicht zugetraut." Wieder lachten die Samusen und der Blick des Zwergs wurde immer grimmiger. "Ich glaube, wir sollten gehen. Die kleinen Lästermäuler würden ja doch keine Ruhe geben." Zerknirscht begann er das Essen und die Flasche der zwergischen Spezialität wieder in den Korb zu packen und stand auf. "Schade", sagten die kleinen Feen wie aus einem Munde, "wir hätten gerne noch ein wenig mit euch gespielt. Ihr seid so ein schönes Paar." Eine der Samusen flatterte direkt an mein Ohr und flüsterte mir leise, aber mit ernstem Ton zu: "Sei immer ehrlich mit ihm. Er hat ein reines und gutes Herz. Brich es ihm nicht." Bevor ich etwas erwidern konnte, verschwanden sie wieder in das schützende Dickicht der Pflanzen. Verwirrt von dieser Aussage und enttäuscht über das jähe Ende dieses Abends traten wir schweigend den Heimweg an.



So meine Lieben, ich hoffe ihr hattet eine Menge Spaß beim Lesen und ich habe euch auf die "Farbseher-Saga" neugierig gemacht. Morgen könnt ihr hier auf dem Blog noch einen ganzen Tag mit mir an der Âlaburg verbringen, ich freu mich auf euch! Eure Fenna Lakindottir


Wie immer haben wir uns ein fantastisches Gewinnspiel überlegt, in dem viele tolle Preise auf euch warten. Also macht mit und versucht euer Glück. Damit ihr auch kein Lösungswort verpasst, hier nochmal der Tourplan im Überblick:

26.09.: Die Âlaburg und das Tor Lekan bei der Vielleserin
27.09.: Magie und die Besonderheit der Farbseher bei Ricas fantastische Bücherwelt
28.09.: Vonynen beim Lesefuchs
29.09.: Sternenball bei Gwynnys Lesezauber
30.09.: Morlâs Date oder das Samusen interruptus bei uns auf dem Bücherkessel
01.10.: Mein Leben auf der Âlaburg bei uns auf dem Bücherkessel
02.10. : Interview Protas und Greg bei Susanne vom Frauenstamm









Unser Autor Greg Walters hat für euch eine Menge Preise bereitgestellt, die ihr bei unserem großen Gewinnspiel gewinnen könnt. Dafür müsst ihr jeden Tag nur den Lösungssatz vervollständigen und am Ende alle Lösungswörter an Martina.Suhr@googlemail.com senden mit dem Betreff "Farbseher-Saga". Als Hilfestellung haben wir euch noch ein kleines Suchbild erstellt, in dem ihr auch alle Begriffe finden könnt. Ihr seht, der Weg zu den mega tollen Gewinnen ist gar nicht schwer, also traut euch und begleitet uns diese aufregende Woche.


1. Platz: Die Farbseher-Saga Band 1+2 als signiertes Print
2. Platz: Die Farbseher-Saga Band 1+2 als E-Book im Wunschformat
3. Platz: Eine Âlaburg-Tasse
4. +5. Platz: Signierte Lesezeichen von Band 1+2

Ihr seht, es lohnt sich mitzumachen! Wir freuen uns auf euch! Folgenden Lösungssatz müsst ihr vervollständigen:





Die kleinen Störenfriede aus Geralds Garten heißen.....


Hier noch das Suchbild als Hilfe für euch



Teilnahmebedingungen
⭐ Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
⭐ Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Die Gutscheine werden per Mail verschickt und sind landesunabängig.
⭐ Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
⭐ Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall die Adresse dem Autoren übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
⭐ Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
⭐ Das Gewinnspiel wird vom Autoren veranstaltet.
⭐ Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 03.10.2016 um 23:59 Uhr.
Ausgelost wird in der Folgewoche









Mittwoch, 28. September 2016

Rezension zu Kate Eberlens "Miss You"


Titel: Miss You
Autor: Kate Eberlen
Verlag: Diana
Seiten: 576
ISBN: 978-3453291836
Preis: 14,99€ (Print) / 11,99€ (E-Book)
Erschienen: 08/2016
Kaufen kannst du es hier
Eine Leseprobe zum Roman findet ihr hier





Dieser zauberhafte Trailer ist leider nur auf Englisch, aber ich finde ihn so schön, vor allem die Musik.








Eine Sekunde lang treffen sich ihre Blicke, doch bevor sie sich anlächeln oder ein paar Worte wechseln können, ist der Moment schon wieder vorbei. Von da an beginnt für Tess und Gus eine Reise, die sich Leben nennt. Große und kleine Augenblicke warten auf sie, Kummer und Freude. Doch beide ahnen, dass sie Wege gehen, die nicht glücklich machen. Weil ihnen das Entscheidende fehlt. Was sie nicht wissen: Tess und Gus sind perfekt füreinander, und obwohl sie sich längst begegnet sind, haben sie es nicht bemerkt. Wann ist der alles entscheidende Moment für die große Liebe endlich da?




Ich habe etwas völlig anderes erwartet, doch das, was ich bekommen habe, hat mich gefesselt und absolut begeistert. Ihr kennt meinen Cover-Fetisch und ich habe mich bei diesem Roman dadurch in die Irre führen lassen. Auch wenn der Titel „Miss You“ mit den Anfangsbuchstaben ein Herz formt und der Klappentext auch ein wenig in diese Richtung deutet, es ist kein klassischer Liebesroman und nein, ich war deswegen nicht enttäuscht.
Das Buch wird aus zwei Erzählperspektiven geschrieben. Wir haben zum einen Tess und zum anderen Gus. Beides Engländer gleichen Alters, die sich zufällig in Italien das erste Mal flüchtig begegnen. Das faszinierende an der Geschichte ist für mich, dass Tess und Gus‘ Schicksal von dem Moment an irgendwie miteinander verwoben zu sein scheint. Der Roman ist eine einzige Gefühlsachterbahn. Der Leser erlebt die unterschiedlichen Lebensetappen der beiden und wie nah sie sich doch sind, ohne davon zu wissen. Sie vermissen etwas, ohne wirklich sagen und greifen zu können, was es ist und wer es ihnen geben kann. Die Autorin hat einen sehr packenden Schreibstil, der sich je nach Stimmung den Situationen anpasst. Manchmal war ich von der Nüchternheit und brutalen Ehrlichkeit etwas schockiert, aber es passte so perfekt. Zwei normale Menschen, denen das Schicksal mehr als einmal Knüppel zwischen die Beine geworfen hat, versuchen ihren Platz im Leben zu finden zwischen dem, was man von ihnen erwartet und was möglich ist und dem, was sie sich wünschen würden. Das Vermissen ist dazu eines der zentralen Themen und wird in unterschiedlichster Weise aufgegriffen. Es war interessant zu sehen, wie viel man vermissen kann und auf welch unterschiedliche Weise.
Leider muss ich gestehen, dass am Ende für mich sehr viele Fragen offen geblieben sind, die mir noch auf der Seele brennen. Ich habe das Buch geliebt und verschlungen, aber irgendwie war das Ende so schnell?!?! Irgendwie wünsche ich mir einen zweiten Teil, in dem diese geklärt werden, wobei ich nicht weiß, ob es nicht besser wäre die Geschichte so stehen zu lassen und die Fortsetzung im Kopf der Leser weiterlaufen zu lassen.




Ein Roman, der mich, trotz anfänglich anderer Erwartung, absolut mitgerissen hat. Man begleitet zwei Menschen, die so unterschiedlich und doch so ähnlich sind, auf ihrem Weg zu sich selbst. Eine ganz eigene Interpretation, wie unser Leben vom Schicksal durchzogen ist und wie kleine und manchmal so unscheinbare Begegnungen Dinge von großer Bedeutung auslösen können. Mir hat Kate Eberlen wieder einmal bewusst gemacht, dass wir immer die Wahl haben und je nachdem, wie wir uns entscheiden unser Leben geprägt wird. Ein sehr emotionales Buch, das einem Mut macht, an sich und seine Träume zu glauben und man versuchen sollte allen Widrigkeiten zum Trotz seinem Herzen zu folgen.




Dienstag, 27. September 2016

Die mystischen Wesen in Cornelia Funkes Drachenreiter



Herzlich willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu Cornelia Funkes "Drachenreiter" und "Die Feder eines Greifs". Nachdem euch gestern ein wundervoller Einblick in das zauberhafte Weltenkonzept der Autorin bei Lisa bekommen habt, möchte ich euch heute ein paar der magischen und mystischen Wesen vorstellen, die in der Geschichte vorkommen.
Unsere Tour, die beide Drachenreiter-Teile beinhaltet, könnt ihr unter #diefedereinesgreifs #corneliafunke und #dresslerv
erlag verfolgen und spannende Hintergrundinformationen rund um die Welt der Drachen und ihrer Bewohner lernen.

Dieser wundervolle Jugendroman ist voll von Menschen, sprechenden Tieren und Fabelwesen. Über die Menschen werde ich euch nichts erzählen, denn da wisst ihr sicher schon eine Menge.
Ich möchte mit den Tieren starten, denn sie sind ein toller Einstieg in die bunte Welt der Drachenreiter.

Drachen:


Illustration aus Drachenreiter, S. 318
Es gibt nur noch wenige von ihnen. Lung, der Protagonistendrache, wohnt mit seinen Freunden im Norden (vermutlich irgendwo in Schottland oder Irland). Das Geschlecht der Drachen lässt sich anhand der Stellung ihrer Hörner bestimmen: die Männchen haben gekrümmte und die Weibchen gerade Hörner. Ihre Flugkraft ist ans Sonnenlicht gebunden, das heißt, sie können nur Nachts und bei Mondlicht fliegen. Sie leben sehr zurückgezogen und fernab von den Menschen, die ihren Lebensraum immer stärker begrenzt haben. Da die Menschen nun auch den letzten Rückzugsort einnehmen wollen, zieht Lung los um den "Saum des Himmels" zu finden, ein sicherer Ort für Drachen, der nur in den Sagen zu existieren scheint, da keiner weiß, wo er sich befindet.


Ratten:


Illustration aus Drachenreiter, S. 319
Ratten sind überall, sie leben, oftmals ungesehen, gemeinsam mit uns und können mancherorts zur ziemlichen Plage werden. Ratte Rosa wohnt bei den Drachen und ist diejenige, die mit ihrer Neuigkeit, dass die Menschen das Drachendorf fluten wollen, die Geschichte ins Rollen bringt. Ihr Cousin Schiffsratte Gilbert zeichnet Karten und die Freunde sollen von ihm eine bekommen, die sie zum "Saum des Himmels" führt. Ratte Lola Grauschwanz ist auch eine Verwandte der beiden, die mit ihrem kleinen Flugzeug die Welt abfliegt und diese für Gilbert vermisst, damit dieser seine Landkarten so detailgetreu wie möglich zeichnen kann. Sie ist eine mutige und humorvolle Ratte, die dem Homunkulus Fliegenbein immer die lustigsten Namen gibt, da sie sich Homunkulus nicht merken kann (Hummelkuss, Humunkupus, Himmelklumpkuss, Humlumpumkluss, etc).

Kobolde:


Illustration aus Drachenreiter, S. 343
Hier muss man zwei Arten unterscheiden. Die modernen Kobolde erinnern an Katzen, die aufrecht gehen. Sie sind von Kopf bis Fuß mit Fell überzogen und haben zwei Arme und zwei Beine und fressen für ihr Leben gerne Pilze in jeglicher Form. Schwefelfell ist Lungs Freundin und ich weiß nicht, ob nur sie so ist oder alle Kobolde dieses Talent haben, aber sie flucht wie ein Bierkutscher, wobei sie allerdings immer die außergewöhnlichsten Pilznamen verwendet. Auch wenn sie auf den ersten Blick ein wenig ruppig, misstrauisch und vielleicht sogar etwas unfreundlich rüberkommt, so hat sie doch ein großes Herz und steht immer hinter ihren Freunden
Ein anderer Kobold, Burr-burr-tschan, den sie im Laufe ihres Abenteuers treffen (genauer erörtere ich seine Funktion in der Geschichte nicht, da ich nicht zu viel verraten möchte), hat vier Arme. Ob es unterschiedliche Kobolde gibt, die sich an der Anzahl der Arme unterscheiden, oder es evolutionsbedingt nur noch Wesen mit zwei Armen gibt, weiß ich leider nicht.

Steinzwerge:


Illustrationen aus Drachenreiter, S. 71
Sind kleine Zwerge mit überdimensionalen Hüten, die Edelsteine, Metalle, einfach alles was glitzert und funkelt lieben. Ihren Hut brauchen sie, denn er ermöglicht ihnen das klettern in großen Höhen. Ohne ihn wäre ihre Orientierung gestört. Ob sie gut oder böse sind, hängt immer davon ab, ob sie etwas wollen oder nicht. Sie sind gierig und wollen alles glänzende und glitzernde besitzen. So kommt es auch, dass Kiesbart zum Schuppenputzer Nesselbrands wird, da er eine goldene Schuppe von ihm will und dafür den Bösen dient.

Homunkulus:


Illustration aus Drachenreiter
 (Inhaltsverzeichnis)
Homunkulus ist Latein und bedeutet "Menschlein" und bezeichnet einen künstlich erzeugten Menschen. Die Idee dahinter entstammt dem Hochmittelalter und alchemistischer Theorien. Bei den Drachenreitern von Cornelia Funke heißt der letzte noch lebende Homunkulus Fliegenbein (seine Geschwister wurden alle von Nesselbrand gefressen) und er wurde, ebenso wie Nesselbrand, von einem ambitionierten Alchemisten erschaffen. Um Wesen alchemistisch zu erschaffen, hat er über ein Geheimverfahren verschiedenste Tiere in Homunkuli oder eben den goldenen Drachen Nesselbrand verwandelt. Fliegenbein, wie auch seine Brüder zuvor, wurde als Diener seines Meisters erschaffen. Deswegen ist es selbstverständlich, dass er für den Goldenen spionieren geht und die Freunde verrät.

Nesselbrand oder auch der Goldene:


Illustration aus Drachenreiter, S. 407
Ist ein künstlich erzeugter Drachen, dessen Panzer nahezu unzerstörbar ist. Seine Schuppen, aus denen der Panzer besteht, glänzen golden und werden von seinen Schuppenpolierern Fliegenbein und dann Kiesbart peniebelst gepflegt. Er ist ein selbstverliebter Pseudodrache, ich nenne ihn so, da er eigentlich kein Drache ist sondern nur so aussieht, um sich leichter an die Drachen, die er für seinen Meister jagen sollte, heranschleichen zu können, der gerne seine Heldentaten besungen bekommt.
Aber zurück zu seinem eigentlichen Auftrag. Nesselbrand sollte für den Alchemisten Drachen jagen, denn dieser fand heraus, dass man um Gold herzustellen einen Stoffe benötigte, der aus gemahlenen Drachenhörnern gewonnen wird, was noch seltener als Elfenbein ist. Ritter, die er zuerst mit der Beschaffung beauftragte, konnten schnell seinen riesen Verbrauch nicht mehr stillen, weshalb er Nesselbrand erschuf. Er tarnte seinen Jäger, in dem er ihm das Aussehen der Drachen gab, aber sein Panzer war unzerstörbar. Anders als die Drachen konnte er nicht fliegen, bewegt sich aber durch sein Element Wasser von Ort zu Ort. Leider waren irgendwann keine Drachen mehr zu finden. Auch die Zauberraben, die der Alchemist erschuf, konnten sie nicht mehr finden, weshalb sich Nesselbrand immer mehr langweilte. Der Goldene ist sich seiner Macht bewusst und so ereilt jeden, der ihn verärgert, das gleiche Schicksal: er frisst sie einfach auf!
Diese künstlich erschaffene Kampfmaschine ist die Ausgeburt des Bösen. Er hat nur einen Auftrag und den verfolgt er ohne Skrupel.


Es gibt natürlich noch weitere Zauberwesen (wie die Seeschlange, der Dschinn mit den Tausend Augen, etc.), die erwähnt werden oder einen kurzen Auftritt in der Story haben, aber ich möchte es bei diesen belassen, da sie meiner Meinung die wichtigsten Rollen belegen. Ich bin schon sehr gespannt, welche fantastischen Wesen uns im zweiten Teil begegnen werden. Der Titel lässt ja den Greifen schon erahnen, doch ich bin gespannt, was uns noch erwartet.

Du kennst das Buch "Drachenreiter" von Cornelia Funke noch nicht? Hier findest du meine Rezension.

Natürlich gibt es wie immer auch was Tolles zu gewinnen.
Gewinnen könnt ihr:

1 Print Drachenreiter von Cornelia Funke

1 Print Drachenreiter Die Feder eines Greif von Cornelia Funke

-Die Gewinne werden direkt von dem Verlag verschickt-




Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr in jedem Beitrag die Bilder der Tautropfen, die in jedem Beitrag zu finden sind, zählen und schicke die genaue Anzahl bis spätestens 4.10.16 23.59 Uhr in einer Email an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Drachenreiter Blogtour.

Die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel findet ihr hier

Damit ihr auch keinen Beitrag verpasst, hier noch einmal die Übersicht:


26.09 Weltenkonzept bei Lisa
27.09 Die Wesen bei uns
28.09 Die Drachenreiter bei Marie
29.09 Die Feder eines Greifs Jens
30.09 Drachenpflege für Jedermann bei Svenja
01.10 Pegasus - das glücksbringende Geschöpf  bei Mone
02.10 Das Wesen eines Greifs bei Ricarda
03.10 Die zwei großen G der menschlichen Spezies bei Sonja


Montag, 26. September 2016

Ankündigung der Blogtour "Die Farbseher-Saga" von Greg Walters


Meine Lieben, heute startet die Blogtour zu Greg Walters toller Fantasy-Reihe "Die Farbseher-Saga".

Die ganze Woche entführen wir euch nach Razuklan und ihr lernt die Vielseitigkeit und die Besonderheiten der magischen Welt kennen. Seid gespannt auf außergewöhnliche Beiträge und spannende Einblicke hinter die Kulissen.

Zu Beginn unserer Tour stellt euch die liebe Marie heute die Âlaburg und das Tor Lekan vor.

Alle weiteren Termine könnt ihr dem Blogtourfahrplan entnehmen:

27.09.: Magie und die Besonderheit der Farbseher bei Ricas fantastische Bücherwelt
28.09.: Vonynen beim Lesefuchs
29.09.: Sternenball bei Gwynnys Lesezauber
30.09.: Morlâs Date oder das Samusen interruptus bei uns auf dem Bücherkessel
01.10.: Mein Leben auf der Âlaburg bei uns auf dem Bücherkessel
02.10. : Interview Protas und Greg bei Susanne vom Frauenstamm

Riesen Gewinnspiel für euch


Unser Autor Greg Walters hat für euch eine Menge Preise bereitgestellt, die ihr bei unserem großen Gewinnspiel gewinnen könnt. Dafür müsst ihr jeden Tag nur den Lösungssatz vervollständigen und am Ende alle Lösungswörter an Martina.Suhr@googlemail.com senden mit dem Betreff "Farbseher-Saga". Als Hilfestellung haben wir euch noch ein kleines Suchbild erstellt, in dem ihr auch alle Begriffe finden könnt. Ihr seht, der Weg zu den mega tollen Gewinnen ist gar nicht schwer, also traut euch und begleitet uns diese aufregende Woche.


1. Platz: Die Farbseher-Saga Band 1+2 als signiertes Print
2. Platz :Die Farbseher-Saga Band 1+2 als E-Book im Wunschformat
3. Platz: Eine Âlaburg-Tasse
4. +5. Platz: Signierte Lesezeichen von Band 1+2

Ihr seht, es lohnt sich mitzumachen! Wir freuen uns auf euch!





Teilnahmebedingungen
⭐ Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
⭐ Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Die Gutscheine werden per Mail verschickt und sind landesunabängig.
⭐ Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
⭐ Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall die Adresse dem Autoren übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
⭐ Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
⭐ Das Gewinnspiel wird vom Autoren veranstaltet.
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Das Gewinnspiel endet am 03.10.2016 um 23:59 Uhr.
Ausgelost wird in der Folgewoche

Samstag, 24. September 2016

Rezension zu Cornelia Funkes "Drachenreiter"


Verlag: Dressler
Seiten: 448
ISBN: 978-3791504544
Preis: 18,99€ (Print) / 9,99€ (E-Book)
Erschienen: 08/2016 (Neuauflage, ursprünglich 02/1997)
Genre: Jugendfantasy (ab 10 Jahren)
Kaufen kannst du es hier
Neugierig? Eine Leseprobe gibt es hier!




Eine abenteuerliche Reise liegt vor Lung, dem silbernen Drachen, und seinen Begleitern, dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben. Sie sind auf der Suche nach einem sicheren Ort für Lungs Artgenossen, für die es in der Menschenwelt keinen Platz mehr zu geben scheint. Lung setzt seine ganze Hoffnung auf den sagenumwobenen "Saum des Himmels". Dort, irgendwo zwischen den Gipfeln des Himalaya versteckt, soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Noch ahnen die drei jedoch nicht, dass es etwas viel Bedrohlicheres als die Menschen gibt - Nesselbrand den Goldenen, das gefährlichste Drachen jagende Ungeheuer, das die Welt je gesehen hat. Und er ist ihnen auch schon auf der Spur.




Wie immer hat das Cover-Victim das erste Wort und muss euch leider sagen, dass das Titelbild des Drachenreiters es nicht vom Hocker hauen konnte. Moment, nicht gleich hauen! Ich gebe zu, dass das neue Cover tausend Mal besser ist als das ursprüngliche und ich gehöre eigentlich nicht in die angestrebte Leser-Zielgruppe. Doch hilft die bunte Zeichnung dem Leser sich die Figuren plastischer und lebendiger vorzustellen.
Positiv möchte ich hervorheben, dass die Figuren und der Titel sich glänzend vom matten Buchhintergrund abheben. Weitere Pluspunkte sind die vielen liebevoll gestalteten schwarz-weiß Illustrationen, die vor allem junge Leser begeistern werden, da sie die Geschichte auflockern und visuell untermalen und die recht kurzen Kapitel, ideal für den kleinen Lesegenuss zwischendurch.
Die Handlung des Romans erinnert mich an ein modernes Märchen. Drachen, Fabelwesen, Magie und eine gefährliche Mission, alles das, was ein ordentliches Abenteuer braucht und kleine und große Bücherwürmer begeistert. Der Schreibstil von Cornelia Funke ist bildhaft und sehr facettenreich, allerdings ohne zu sehr abzuheben oder zu kompliziert zu werden. Beeindruckt hat mich, wie die Autorin Lernen und Spaß verbindet. Sie vermittelt unterhaltsam wichtige Werte wie Vertrauen, Freundschaft und Toleranz zusammen mit vielen Informationen über Menschen, Mythen und verschiedene Länder. Ich habe den Flug mit dem Drachen und seinen Freunden genossen und es hat Spaß gemacht die Abenteuer mit ihnen zu erleben. Ich genieße es, wenn ich beim Lesen der Realität entfliehen und in eine Welt voller Magie abtauchen kann. Es ist schön, wenn man dabei einfach ein paar Stunden seinem Alltag entflieht und mal wieder die Welt mit Kinderaugen betrachten kann.




Ein zauberhaftes Märchen für Groß und Klein. Cornelia Funke hat mich in eine wundervolle Welt voller Drachen und geheimnisvoller Wesen entführt, hat mich zum schmunzel gebracht, zum nachdenken aber auch mitfiebern lassen. Ein toller Roman, der den kleinen Lesemäusen helfen soll sich ihre Fantasie und das Träumen zu bewahren und uns Großen daran erinnern soll, diese Fähigkeiten nicht zu vergessen.

Ich freu mich jetzt schon riesig auf den zweiten Teil, der von einigen Lesern seit Jahren sehnsüchtig erwartet wird. 






Donnerstag, 22. September 2016

Rezension zu Nina MacKays "Plötzlich Banshee"


Autor: Nina MacKay
Verlag: ivi
Seiten: 400
ISBN: 978-3492703932
Preis: 15,00€ (Print) / 12,99€ (E-Book)
Erschienen: 09/2016
Genre: Fantasy
Kaufen kannst du es hier
Eine Leseprobe findest du auf der Verlagsseite




Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?



Und täglich grüßt das Cover-Victim. Auch hier war der erste Eindruck natürlich das bunte Cover auf schwarzem Hintergrund. Einfach hinreißend und schön. Neben dem ansprechenden Titelbild konnte mich aber auch der Klappentext überzeugen. Das Paperback liegt griffig in der Hand und mir gefällt die dicke Papierqualität. Was mir zudem besonders gut gefallen hat, sind die kleinen optischen Highlights, wie die Herzchen neben den Seitenzahlen und dem Cover-Emblem über jedem Kapitel (Ja, da kommt das Mädchen im mir durch).
Ich mag solche visuellen Besonderheiten, denn sie machen das Buch für mich zu etwas Besonderem und man hat nicht das Gefühl, eine x-beliebige Lektüre in der Hand zu haben.
Der Schreibstil ist frech, erfrischend leicht und hat mich des Öfteren zum Lachen gebracht. Am liebsten mochte ich es, wenn sie geflucht hat, denn ihr „Verfluchte Nilpferdkacke“ ist so herrlich anders. Ich mag den Gedanken, ich könnte in einer Welt Leben, die neben uns Menschen auch so viele mystische Wesen beheimatet. Eine zauberhafte Subkultur, die unsere Gesellschaft ganz unbemerkt bereichert. Stellt euch mal vor, was ihr für Möglichkeiten hättet, wäre euer bester Freund ein Leprechaun. Während dem Lesen taucht man in eine bunte Welt ab, die einen immer wieder aufs Neue überrascht und mitreißt. Nina MacKay erzählt ihre Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen aus der von Chaoten- und Tollpatsch-Banshee Alana und zum anderen aus der des Vorzeigepolizisten Dylan. Die doch sehr unterschiedlichen Sichtweisen von der durchgeknallten Todesfee mit angeblicher Würstchenallergie und die von Detective Sockenschuss haben mich jedes Mal aufs Neue amüsiert. Die Autorin hat ein gutes Händchen bewiesen und geschickt mysteriöse, spannende und gefühlvolle Elemente verbunden und mit einer ordentlichen Portion Humor aufgepeppt.


Ich stell mir jetzt die ganze Zeit die Frage, was wohl meine Lebensuhr anzeigt und ob ich es wirklich wissen wollen würde… „Plötzlich Banshee“ ist ein humor- und gefühlvoller Fantasy-Crime-Roman, der mit seiner frechen Sprache absolut überzeugt. Ich habe dieses Must-Read geradezu durchgesuchtet und war wirklich traurig, als ich die letzte Seite verschlungen hatte.

Danke liebe Nina MacKay für dieses rasante, spritzige und spannende Leseerlebnis. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite genossen.







Mittwoch, 21. September 2016

Rezension zu Elvira Zeißlers "Klang der Magie - Edingaard Band 2"


Titel: Edingaard- Der Klang der Magie
Verlag: BookRix
Seiten: 430
Preis: 12,00€ (Print)/ 3,99€ (E-Book)
ISBN: 978-3739663340
Erschienen: 07/2016
Genre: Fantasy Liebesroman
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Alles umsonst - der Weg durch die Loreley, die Flucht vor Brin, dem Krieger, der sie so gnadenlos verfolgte, all die Qualen, die sie bei Elaina ertrug! Und wofür? Für ein bitteres Erwachen in einer unbekannten Welt?

Finstere Wolken brauen sich über Edingaard zusammen. Der größte Schwarzmagier der Geschichte sammelt erneut seine Truppen um sich, während Cassy im Kerker von Rondirai kraftlos und verzweifelt nach einem Ausweg sucht. Ausgerechnet der düstere Brin steht ihr dabei zur Seite und lässt nicht zu, dass sie die Hoffnung verliert.

Mit ihm gemeinsam macht Cassy sich auf die Suche nach der Wahrheit - immer tiefer in die faszinierende, magische Welt von Edingaard. Bis sie schließlich vor einer grausamen Entscheidung steht: Wie viel ist sie bereit zu opfern, um diese Welt vor dem Untergang zu bewahren?



Endlich geht es weiter. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich auf diesen weiteren Band der Trilogie gewartet habe. Nachdem die liebe Elvira Zeißler den letzten Teil mit einem (für mich) ziemlich gemeinen Cliffhanger beendet hat, wollte ich so schnell es geht wissen, wie es mit Cassy weitergeht.
Eines muss ich jetzt schon vorwegnehmen, denn mit der Fortsetzung hat sie sich selbst übertroffen. Der Trilogie-Auftakt war schon ein gelungenes Fantasy-Spektakel, doch im direkten Vergleich mit Band zwei muss ich sagen, die Geschichte nimmt deutlich an Fahrt auf und ist noch überzeugender. Das soll aber nicht den Lesegenuss des Vorgängers schmälern, sondern eher aufzeigen, wie genial ich diesen Roman finde.
In Teil zwei lernen wir alte Bekannte besser kennen und die Erzählung wird durch einige neue Figuren bereichert. Jedoch muss ich gestehen, dass nach diesem Roman Cassy mein Favorit ist. Während sie in „Pfad der Träume“ noch ein wenig naiv und von der Situation überfordert schien (was mich ab und an ein wenig genervt hatte), wächst sie in „Klang der Magie“ an ihren Aufgaben, stellt sich ihren Ängsten und nimmt mutig ihr Schicksal an. Ich liebe die Vielseitigkeit der einzelnen Charaktere, deren diffizile Gefühlswelten und Persönlichkeiten so tiefgründig sind, dass sie keinem klassischen Schwarz-Weiß Schema entsprechen. Und gerade diese Graustufen ihres Wesens machen für mich den besonderen Reiz aus. Viele unerwartete Wendungen und Überraschungen sorgen ebenso wie die geschickt gezogenen Spannungsbögen dafür, dass beim Lesen zu keiner Zeit Langeweile aufkommt und man mit den Protagonisten mitfiebert.
Was mir an Elvira Zeißler besonders gut gefällt ist, dass sie es mit ihren Worte schafft, mir Bilder in den Kopf zu zaubern. Sie beschreibt die Szenerien und Orte so liebevoll und detailreich, dass ich das Gefühl habe, während dem Lesen ein Teil der Story zu sein. Dank des leichten und flüssigen Schreibstils der Autorin bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen und habe die Geschichte verschlungen.
Ich würde euch so gerne meine absolute Lieblingsszene verraten, denn sie ist so schön geschrieben, aber damit würde ich euch das Ende von „Klang der Magie“ verraten und das möchte ich nicht.




Elvira Zeißler hat mich schlichtweg verzaubert. Mit ihrem Fortsetzungsroman konnte sie sich und ihre Geschichte noch einmal steigern und hat mich absolut für sich eingenommen. Tolle und lebendige Figuren überzeugen ebenso wie eine magische und fantastische Welt voller unterschiedlicher Kreaturen, Wesen und Gefahren. Ein Roman, der nicht nur großartig unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und Mut macht. Ich freu mich so sehr auf den dritten Teil, der ja zum Glück in Bälde erscheinen wird. Ich kann diese Roman-Reihe voller Gefühl, Gefahr und Zauber nur wärmstens allen Fantasy-Fans empfehlen.