Mittwoch, 28. September 2016

Rezension zu Kate Eberlens "Miss You"


Titel: Miss You
Autor: Kate Eberlen
Verlag: Diana
Seiten: 576
ISBN: 978-3453291836
Preis: 14,99€ (Print) / 11,99€ (E-Book)
Erschienen: 08/2016
Kaufen kannst du es hier
Eine Leseprobe zum Roman findet ihr hier





Dieser zauberhafte Trailer ist leider nur auf Englisch, aber ich finde ihn so schön, vor allem die Musik.








Eine Sekunde lang treffen sich ihre Blicke, doch bevor sie sich anlächeln oder ein paar Worte wechseln können, ist der Moment schon wieder vorbei. Von da an beginnt für Tess und Gus eine Reise, die sich Leben nennt. Große und kleine Augenblicke warten auf sie, Kummer und Freude. Doch beide ahnen, dass sie Wege gehen, die nicht glücklich machen. Weil ihnen das Entscheidende fehlt. Was sie nicht wissen: Tess und Gus sind perfekt füreinander, und obwohl sie sich längst begegnet sind, haben sie es nicht bemerkt. Wann ist der alles entscheidende Moment für die große Liebe endlich da?




Ich habe etwas völlig anderes erwartet, doch das, was ich bekommen habe, hat mich gefesselt und absolut begeistert. Ihr kennt meinen Cover-Fetisch und ich habe mich bei diesem Roman dadurch in die Irre führen lassen. Auch wenn der Titel „Miss You“ mit den Anfangsbuchstaben ein Herz formt und der Klappentext auch ein wenig in diese Richtung deutet, es ist kein klassischer Liebesroman und nein, ich war deswegen nicht enttäuscht.
Das Buch wird aus zwei Erzählperspektiven geschrieben. Wir haben zum einen Tess und zum anderen Gus. Beides Engländer gleichen Alters, die sich zufällig in Italien das erste Mal flüchtig begegnen. Das faszinierende an der Geschichte ist für mich, dass Tess und Gus‘ Schicksal von dem Moment an irgendwie miteinander verwoben zu sein scheint. Der Roman ist eine einzige Gefühlsachterbahn. Der Leser erlebt die unterschiedlichen Lebensetappen der beiden und wie nah sie sich doch sind, ohne davon zu wissen. Sie vermissen etwas, ohne wirklich sagen und greifen zu können, was es ist und wer es ihnen geben kann. Die Autorin hat einen sehr packenden Schreibstil, der sich je nach Stimmung den Situationen anpasst. Manchmal war ich von der Nüchternheit und brutalen Ehrlichkeit etwas schockiert, aber es passte so perfekt. Zwei normale Menschen, denen das Schicksal mehr als einmal Knüppel zwischen die Beine geworfen hat, versuchen ihren Platz im Leben zu finden zwischen dem, was man von ihnen erwartet und was möglich ist und dem, was sie sich wünschen würden. Das Vermissen ist dazu eines der zentralen Themen und wird in unterschiedlichster Weise aufgegriffen. Es war interessant zu sehen, wie viel man vermissen kann und auf welch unterschiedliche Weise.
Leider muss ich gestehen, dass am Ende für mich sehr viele Fragen offen geblieben sind, die mir noch auf der Seele brennen. Ich habe das Buch geliebt und verschlungen, aber irgendwie war das Ende so schnell?!?! Irgendwie wünsche ich mir einen zweiten Teil, in dem diese geklärt werden, wobei ich nicht weiß, ob es nicht besser wäre die Geschichte so stehen zu lassen und die Fortsetzung im Kopf der Leser weiterlaufen zu lassen.




Ein Roman, der mich, trotz anfänglich anderer Erwartung, absolut mitgerissen hat. Man begleitet zwei Menschen, die so unterschiedlich und doch so ähnlich sind, auf ihrem Weg zu sich selbst. Eine ganz eigene Interpretation, wie unser Leben vom Schicksal durchzogen ist und wie kleine und manchmal so unscheinbare Begegnungen Dinge von großer Bedeutung auslösen können. Mir hat Kate Eberlen wieder einmal bewusst gemacht, dass wir immer die Wahl haben und je nachdem, wie wir uns entscheiden unser Leben geprägt wird. Ein sehr emotionales Buch, das einem Mut macht, an sich und seine Träume zu glauben und man versuchen sollte allen Widrigkeiten zum Trotz seinem Herzen zu folgen.




Dienstag, 27. September 2016

Die mystischen Wesen in Cornelia Funkes Drachenreiter



Herzlich willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu Cornelia Funkes "Drachenreiter" und "Die Feder eines Greifs". Nachdem euch gestern ein wundervoller Einblick in das zauberhafte Weltenkonzept der Autorin bei Lisa bekommen habt, möchte ich euch heute ein paar der magischen und mystischen Wesen vorstellen, die in der Geschichte vorkommen.
Unsere Tour, die beide Drachenreiter-Teile beinhaltet, könnt ihr unter #diefedereinesgreifs #corneliafunke und #dresslerv
erlag verfolgen und spannende Hintergrundinformationen rund um die Welt der Drachen und ihrer Bewohner lernen.

Dieser wundervolle Jugendroman ist voll von Menschen, sprechenden Tieren und Fabelwesen. Über die Menschen werde ich euch nichts erzählen, denn da wisst ihr sicher schon eine Menge.
Ich möchte mit den Tieren starten, denn sie sind ein toller Einstieg in die bunte Welt der Drachenreiter.

Drachen:


Illustration aus Drachenreiter, S. 318
Es gibt nur noch wenige von ihnen. Lung, der Protagonistendrache, wohnt mit seinen Freunden im Norden (vermutlich irgendwo in Schottland oder Irland). Das Geschlecht der Drachen lässt sich anhand der Stellung ihrer Hörner bestimmen: die Männchen haben gekrümmte und die Weibchen gerade Hörner. Ihre Flugkraft ist ans Sonnenlicht gebunden, das heißt, sie können nur Nachts und bei Mondlicht fliegen. Sie leben sehr zurückgezogen und fernab von den Menschen, die ihren Lebensraum immer stärker begrenzt haben. Da die Menschen nun auch den letzten Rückzugsort einnehmen wollen, zieht Lung los um den "Saum des Himmels" zu finden, ein sicherer Ort für Drachen, der nur in den Sagen zu existieren scheint, da keiner weiß, wo er sich befindet.


Ratten:


Illustration aus Drachenreiter, S. 319
Ratten sind überall, sie leben, oftmals ungesehen, gemeinsam mit uns und können mancherorts zur ziemlichen Plage werden. Ratte Rosa wohnt bei den Drachen und ist diejenige, die mit ihrer Neuigkeit, dass die Menschen das Drachendorf fluten wollen, die Geschichte ins Rollen bringt. Ihr Cousin Schiffsratte Gilbert zeichnet Karten und die Freunde sollen von ihm eine bekommen, die sie zum "Saum des Himmels" führt. Ratte Lola Grauschwanz ist auch eine Verwandte der beiden, die mit ihrem kleinen Flugzeug die Welt abfliegt und diese für Gilbert vermisst, damit dieser seine Landkarten so detailgetreu wie möglich zeichnen kann. Sie ist eine mutige und humorvolle Ratte, die dem Homunkulus Fliegenbein immer die lustigsten Namen gibt, da sie sich Homunkulus nicht merken kann (Hummelkuss, Humunkupus, Himmelklumpkuss, Humlumpumkluss, etc).

Kobolde:


Illustration aus Drachenreiter, S. 343
Hier muss man zwei Arten unterscheiden. Die modernen Kobolde erinnern an Katzen, die aufrecht gehen. Sie sind von Kopf bis Fuß mit Fell überzogen und haben zwei Arme und zwei Beine und fressen für ihr Leben gerne Pilze in jeglicher Form. Schwefelfell ist Lungs Freundin und ich weiß nicht, ob nur sie so ist oder alle Kobolde dieses Talent haben, aber sie flucht wie ein Bierkutscher, wobei sie allerdings immer die außergewöhnlichsten Pilznamen verwendet. Auch wenn sie auf den ersten Blick ein wenig ruppig, misstrauisch und vielleicht sogar etwas unfreundlich rüberkommt, so hat sie doch ein großes Herz und steht immer hinter ihren Freunden
Ein anderer Kobold, Burr-burr-tschan, den sie im Laufe ihres Abenteuers treffen (genauer erörtere ich seine Funktion in der Geschichte nicht, da ich nicht zu viel verraten möchte), hat vier Arme. Ob es unterschiedliche Kobolde gibt, die sich an der Anzahl der Arme unterscheiden, oder es evolutionsbedingt nur noch Wesen mit zwei Armen gibt, weiß ich leider nicht.

Steinzwerge:


Illustrationen aus Drachenreiter, S. 71
Sind kleine Zwerge mit überdimensionalen Hüten, die Edelsteine, Metalle, einfach alles was glitzert und funkelt lieben. Ihren Hut brauchen sie, denn er ermöglicht ihnen das klettern in großen Höhen. Ohne ihn wäre ihre Orientierung gestört. Ob sie gut oder böse sind, hängt immer davon ab, ob sie etwas wollen oder nicht. Sie sind gierig und wollen alles glänzende und glitzernde besitzen. So kommt es auch, dass Kiesbart zum Schuppenputzer Nesselbrands wird, da er eine goldene Schuppe von ihm will und dafür den Bösen dient.

Homunkulus:


Illustration aus Drachenreiter
 (Inhaltsverzeichnis)
Homunkulus ist Latein und bedeutet "Menschlein" und bezeichnet einen künstlich erzeugten Menschen. Die Idee dahinter entstammt dem Hochmittelalter und alchemistischer Theorien. Bei den Drachenreitern von Cornelia Funke heißt der letzte noch lebende Homunkulus Fliegenbein (seine Geschwister wurden alle von Nesselbrand gefressen) und er wurde, ebenso wie Nesselbrand, von einem ambitionierten Alchemisten erschaffen. Um Wesen alchemistisch zu erschaffen, hat er über ein Geheimverfahren verschiedenste Tiere in Homunkuli oder eben den goldenen Drachen Nesselbrand verwandelt. Fliegenbein, wie auch seine Brüder zuvor, wurde als Diener seines Meisters erschaffen. Deswegen ist es selbstverständlich, dass er für den Goldenen spionieren geht und die Freunde verrät.

Nesselbrand oder auch der Goldene:


Illustration aus Drachenreiter, S. 407
Ist ein künstlich erzeugter Drachen, dessen Panzer nahezu unzerstörbar ist. Seine Schuppen, aus denen der Panzer besteht, glänzen golden und werden von seinen Schuppenpolierern Fliegenbein und dann Kiesbart peniebelst gepflegt. Er ist ein selbstverliebter Pseudodrache, ich nenne ihn so, da er eigentlich kein Drache ist sondern nur so aussieht, um sich leichter an die Drachen, die er für seinen Meister jagen sollte, heranschleichen zu können, der gerne seine Heldentaten besungen bekommt.
Aber zurück zu seinem eigentlichen Auftrag. Nesselbrand sollte für den Alchemisten Drachen jagen, denn dieser fand heraus, dass man um Gold herzustellen einen Stoffe benötigte, der aus gemahlenen Drachenhörnern gewonnen wird, was noch seltener als Elfenbein ist. Ritter, die er zuerst mit der Beschaffung beauftragte, konnten schnell seinen riesen Verbrauch nicht mehr stillen, weshalb er Nesselbrand erschuf. Er tarnte seinen Jäger, in dem er ihm das Aussehen der Drachen gab, aber sein Panzer war unzerstörbar. Anders als die Drachen konnte er nicht fliegen, bewegt sich aber durch sein Element Wasser von Ort zu Ort. Leider waren irgendwann keine Drachen mehr zu finden. Auch die Zauberraben, die der Alchemist erschuf, konnten sie nicht mehr finden, weshalb sich Nesselbrand immer mehr langweilte. Der Goldene ist sich seiner Macht bewusst und so ereilt jeden, der ihn verärgert, das gleiche Schicksal: er frisst sie einfach auf!
Diese künstlich erschaffene Kampfmaschine ist die Ausgeburt des Bösen. Er hat nur einen Auftrag und den verfolgt er ohne Skrupel.


Es gibt natürlich noch weitere Zauberwesen (wie die Seeschlange, der Dschinn mit den Tausend Augen, etc.), die erwähnt werden oder einen kurzen Auftritt in der Story haben, aber ich möchte es bei diesen belassen, da sie meiner Meinung die wichtigsten Rollen belegen. Ich bin schon sehr gespannt, welche fantastischen Wesen uns im zweiten Teil begegnen werden. Der Titel lässt ja den Greifen schon erahnen, doch ich bin gespannt, was uns noch erwartet.

Du kennst das Buch "Drachenreiter" von Cornelia Funke noch nicht? Hier findest du meine Rezension.

Natürlich gibt es wie immer auch was Tolles zu gewinnen.
Gewinnen könnt ihr:

1 Print Drachenreiter von Cornelia Funke

1 Print Drachenreiter Die Feder eines Greif von Cornelia Funke

-Die Gewinne werden direkt von dem Verlag verschickt-




Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr in jedem Beitrag die Bilder der Tautropfen, die in jedem Beitrag zu finden sind, zählen und schicke die genaue Anzahl bis spätestens 4.10.16 23.59 Uhr in einer Email an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Drachenreiter Blogtour.

Die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel findet ihr hier

Damit ihr auch keinen Beitrag verpasst, hier noch einmal die Übersicht:


26.09 Weltenkonzept bei Lisa
27.09 Die Wesen bei uns
28.09 Die Drachenreiter bei Marie
29.09 Die Feder eines Greifs Jens
30.09 Drachenpflege für Jedermann bei Svenja
01.10 Pegasus - das glücksbringende Geschöpf  bei Mone
02.10 Das Wesen eines Greifs bei Ricarda
03.10 Die zwei großen G der menschlichen Spezies bei Sonja


Montag, 26. September 2016

Ankündigung der Blogtour "Die Farbseher-Saga" von Greg Walters


Meine Lieben, heute startet die Blogtour zu Greg Walters toller Fantasy-Reihe "Die Farbseher-Saga".

Die ganze Woche entführen wir euch nach Razuklan und ihr lernt die Vielseitigkeit und die Besonderheiten der magischen Welt kennen. Seid gespannt auf außergewöhnliche Beiträge und spannende Einblicke hinter die Kulissen.

Zu Beginn unserer Tour stellt euch die liebe Marie heute die Âlaburg und das Tor Lekan vor.

Alle weiteren Termine könnt ihr dem Blogtourfahrplan entnehmen:

27.09.: Magie und die Besonderheit der Farbseher bei Ricas fantastische Bücherwelt
28.09.: Vonynen beim Lesefuchs
29.09.: Sternenball bei Gwynnys Lesezauber
30.09.: Morlâs Date oder das Samusen interruptus bei uns auf dem Bücherkessel
01.10.: Mein Leben auf der Âlaburg bei uns auf dem Bücherkessel
02.10. : Interview Protas und Greg bei Susanne vom Frauenstamm

Riesen Gewinnspiel für euch


Unser Autor Greg Walters hat für euch eine Menge Preise bereitgestellt, die ihr bei unserem großen Gewinnspiel gewinnen könnt. Dafür müsst ihr jeden Tag nur den Lösungssatz vervollständigen und am Ende alle Lösungswörter an Martina.Suhr@googlemail.com senden mit dem Betreff "Farbseher-Saga". Als Hilfestellung haben wir euch noch ein kleines Suchbild erstellt, in dem ihr auch alle Begriffe finden könnt. Ihr seht, der Weg zu den mega tollen Gewinnen ist gar nicht schwer, also traut euch und begleitet uns diese aufregende Woche.


1. Platz: Die Farbseher-Saga Band 1+2 als signiertes Print
2. Platz :Die Farbseher-Saga Band 1+2 als E-Book im Wunschformat
3. Platz: Eine Âlaburg-Tasse
4. +5. Platz: Signierte Lesezeichen von Band 1+2

Ihr seht, es lohnt sich mitzumachen! Wir freuen uns auf euch!





Teilnahmebedingungen
⭐ Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
⭐ Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Die Gutscheine werden per Mail verschickt und sind landesunabängig.
⭐ Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
⭐ Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall die Adresse dem Autoren übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
⭐ Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
⭐ Das Gewinnspiel wird vom Autoren veranstaltet.
⭐ Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 03.10.2016 um 23:59 Uhr.
Ausgelost wird in der Folgewoche